Thema des Monats
Sodbrennen
sanft lindern
Ein unangenehmes Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen oder ein Druckgefühl im Oberbauch: Viele Menschen kennen Sodbrennen. Besonders nach üppigen oder fettigen Mahlzeiten, Kaffee, Alkohol oder spätem
Essen macht sich die aufsteigende Magensäure bemerkbar. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, kann den Alltag aber deutlich beeinträchtigen.
Auslöser ist häufig ein kurzzeitig geschwächter Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Fließt Magensäure zurück in Richtung Hals, entzündet und reizt sie die Schleimhaut. Antazida können dann für rasche Linderung sorgen, indem sie überschüssige Säure neutralisieren – etwa in Form von Kautabletten auf Basis von Hydrotalcit. Sie werden gut zerkaut, damit sich der Wirkstoff optimal im Magen verteilt. Bei Druckgefühl im Oberbauch und Verstopfung reduzieren Präparate mit dem Wirkstoff Simeticon unangenehme Gasansammlungen. Auch im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, Beschwerden zu reduzieren:
- Empfehlenswert sind mehrere kleine, leichte Mahlzeitenstatt großer Portionen.
- Scharfes, sehr fettiges oder spätes Essen kann Sodbrennen begünstigen und sollte (zumindest in akuten Phasen) reduziert werden.
- Stress wirkt ebenfalls ungünstig: Entspannungsübungen, ein kurzer Spaziergang oder bewusstes, lang sames Essen können helfen.
- Wer zu nächtlichem Sodbrennen neigt, sollte das Kopfteil leicht erhöhen, da im Liegen leichter Säure aufsteigt.
- Ein weniger bekannter Tipp: Ein Stück trockenes Brot oder eine Reiswaffel langsam essen. Beides kann überschüssige Säure im Magen binden – praktisch unterwegs, im Büro oder wenn keine Medikamente zur Hand sind.
- Ebenso sinnvoll: Enge Kleidung am Bauch vermeiden und ausreichend trinken, am besten stilles Wasser oder magenfreundliche Tees wie Kamille. Sollte Sodbrennen sehr häufig auftreten, mit Schmerzen einhergehen oder länger anhalten, empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung.
Quelle: Medical Mirror - MAK Marketing für aktive Kollegen GmbH, 99986 Oppershausen